Berlin, 1. Sept 2026. Das Lindenbräu, das bayerisch-alpenländische Restaurant im Center am Potsdamer Platz, hat seinen Mietvertrag am Standort um weitere zehn Jahre verlängert. Damit bekennt sich das Familienunternehmen langfristig zu seinem Gastronomiestandort unter dem ikonischen Glasdach des
Centers. Im Mittelpunkt stehen dabei kontinuierliche Investitionen in die technische Ausstattung, ein langfristig angelegtes Team sowie mehr Flexibilität bei Angebot und Öffnungszeiten, um auf veränderte Marktbedingungen reagieren zu können
Pandemie und Center-Umbau als Bewährungsprobe
Der erneuten Vertragsverlängerung gingen Jahre voraus, die für die gesamte Gastronomiebranche herausfordernd waren: Zunächst bremste die Corona-Pandemie das Geschäft, anschließend musste sich das Lindenbräu auf die umfassende Umbauphase im Zuge der Revitalisierung des gesamten Centers einstellen. „Das war wichtig, aber auch sehr herausfordernd“, blickt Gregor Wunderlich, Geschäftsführer, zurück – und steht uneingeschränkt hinter der Neugestaltung des Centers.
Wachsendes Eventgeschäft sorgt für neue Frequenz
Zuversichtlich stimmen Wunderlich vor allem die neuen Möglichkeiten des Centers nach der Umbauphase. Mit der großen, flexibel gestaltbaren Veranstaltungsfläche im Forum entstehen laufend neue Anziehungspunkte: von Public Viewings über Kunstinstallationen bis hin zu Fanzonen großer
Sportereignisse.
„Es passiert mehr, es ist mehr Abwechslung. Die Menschen gehen heute wegen der Experience essen: Sie besuchen eine Veranstaltung und gehen im Zuge dessen essen und trinken. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamterlebnis“, so Gregor Wunderlich.
Von Großveranstaltungen wie der Fußball-Weltmeisterschaft profitiert das Lindenbräu vor allem durch Publicity und Markenaktivierung. Ist die Stadt rund um den Potsdamer Platz durch Events stark frequentiert, kommt das auch der Gastronomie im Center zugute. Die Zahlen untermauern diesen Trend: Rund 7,1 Millionen Menschen besuchen das Center jährlich, im Schnitt etwa 19.500 pro Tag. Allein beim Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft zählte das Center im Schnitt rund 2.500 Zuschauer:innen pro Spiel auf der Eventfläche und in den Gastronomien.
Mieter-Mix zwischen Kontinuität und Neuansiedlungen
Die Vertragsverlängerung des Lindenbräu passt in eine Serie von Neuansiedlungen im Center: Im Gastronomiebereich hat das Center sein Angebot zuletzt um die KERB Berlin Foodhall und die Berliner Kultmarke Burgermeister erweitert, im Bürosegment kamen mit Superhuman (ehemals Grammarly) und der demnächst einziehenden OLX Group spannende neue Mieter hinzu.
„Die Vertragsverlängerung des Lindenbräu zeigt, wie sich unser Mieter-Mix entwickelt: Etablierte, langjährige Konzepte bilden das Fundament, während wir gleichzeitig neue Marken hinzugewinnen. Diese Mischung aus Kontinuität und frischen Konzepten macht den Standort für Mieter:innen, Besucher:innen und Investor:innen gleichermaßen attraktiv“, sagt Benjamin Gschnell, Geschäftsführer der Oxford Properties Deutschland.
Langjähriges Team als Fundament
Dabei kann sich das Lindenbräu auf ein stabiles Fundament verlassen: Rund 60 Mitarbeitende beschäftigt das Restaurant, einige davon bereits seit über 25 Jahren. Der Familienbetrieb setzt bewusst auf langjährige Beschäftigungsverhältnisse und einen familiären Umgang. Personalgewinnung war bislang selten ein Problem, und auch mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Wunderlich zuversichtlich. Das Lindenbräu ist zudem
ein aktiver Ausbildungsbetrieb.
Ausblick: Flexibel auf veränderte Nachfrage reagieren
Für die kommenden zehn Jahre plant das Lindenbräu, sich strukturell an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Inflation und ein verändertes Nachfrageverhalten, wie etwa bei den Uhrzeiten und Jahreszeiten, zu denen Gäste essen gehen, erfordern nach Einschätzung von Wunderlich eine größere Flexibilität bei Angebot und Öffnungszeiten. Was den Standort für ihn einzigartig macht, bringt Wunderlich auf einen einfachen Nenner: „Es ist der Kontrast: viel Stahl und geniale Architektur. Und dann geht man hinein in einen Ort der Gemütlichkeit, urbayerisch und mit einer echten Wohnzimmeratmosphäre.“ Mit Dachterrasse, Biergarten und der Almhütte „Lindenalm“ verfügt das Restaurant nach eigenen Angaben über die am niedrigsten gelegene Almhütte Deutschlands – auf ca. 36 Metern über dem Meeresspiegel.
Weitere Informationen zum Lindenbräu auf: https://www.bier-genuss.berlin/lindenbraeu-am-potsdamer-platz
Über das Lindenbräu
Das Lindenbräu ist seit der Eröffnung des Centers am Potsdamer Platz (ehemals Sony Center) im Februar 2000 an diesem Standort ansässig. Gegründet von Peter Wunderlich und Michael Hägele, wird das bayerisch-alpenländische Brauhaus seit 2018/2019 in zweiter Generation von Gregor Wunderlich gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Philipp Davidoff geführt. Auf der Karte stehen bayerische und österreichische Spezialitäten sowie ein exklusiv für das Haus gebrautes Bier mit der Marke Hopfinger, das ausschließlich vor Ort ausgeschenkt wird. Rund 60 Mitarbeitende, einige davon seit über 25 Jahren im Betrieb, sorgen auf Dachterrasse, im Biergarten und in der Almhütte „Lindenalm“ für ein Stück bayerische Gemütlichkeit mitten in Berlin.
Über Oxford Properties Group und Das Center am Potsdamer Platz
Oxford Properties hat 300 Millionen Euro in die Neugestaltung des Centers am Potsdamer Platz investiert und gemeinsam mit dem langjährigen Partner Norges Bank Investment Management einen modernisierten Office-Campus geschaffen. Der 2000 nach Entwürfen von Helmut Jahn erbaute, 113.000 m² große Gebäudekomplex umfasst acht Gebäude mit 85.000 m² Bürofläche, 20.000 m² für Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit sowie 67 Wohneinheiten. Als moderne Architekturikone zieht das ehemals als Sony Center bekannte Areal jährlich über sieben Millionen Besucher:innen an. Hauptmieter sind unter anderem die Deutsche Bahn und WeWork. Seit April 2023 trägt das Areal den Namen „Das Center am Potsdamer
Platz“.
Mehr auf: www.das-center.com und www.oxfordproperties.com
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