Berlin, 05.10.2026. Vom 9. bis 18. Oktober 2026 ist das Center am Potsdamer Platz wieder Schauplatz des Festival of Lights, das jährlich mehr als drei Millionen Menschen anzieht. Die diesjährige Installation stammt von Lichtkünstler Gaston Zahr, der mit seinem „House of Cards“ ein 4,9 Meter hohes und 10 x 7 Meter breites leuchtendes Kartenhaus aus 126 einzeln gestalteten Karten unter dem berühmten Glasdach des Centers präsentiert. Über 40 internationale Künstler:innen haben an der Gestaltung der Kartenmotive mitgewirkt.
„House of Cards“: Zahlen und Fakten
- 126 Karten, je ca. 165 x 90 cm
- Jede Karte wiegt ca. 12 kg
- Gesamtinstallation: ca. 4,9 m hoch, 7 m breit und 10 m lang
- Gesamtgewicht 3,2 Tonnen
- Über 40 internationale Künstler:innen gestalteten die einzelnen Kartenmotive
Das „House of Cards“: Eine Kindheitserinnerung, neu erzählt
Mit seinen Kunstwerken nimmt sich der Künstler Zahr gerne emotionalen Themen an, so zum Beispiel Kindheitserinnerungen, die der Anblick eines Kartenhauses weckt. „Fast alle von uns haben vermutlich einmal versucht, aus Spielkarten ein Kartenhaus zu bauen: ganz vorsichtig eine Karte an die nächste zu lehnen, immer höher und höher.“ Genau an dieses vertraute Bild wollte er anknüpfen – und an den Mut, der dazugehört, wenn man etwas Unsicheres versucht. „Es geht um den Impuls, den vermutlich jedes Kind kennt – den Mut, etwas zu wagen, die eigenen Fähigkeiten herauszufordern und immer noch eine Etage höher zu bauen.“
Die Vision: Gemeinsam entsteht das Ganze
Was als persönliche Erinnerung beginnt, wird beim genauen Hinsehen zu einem Gesellschaftsbild. Jede der 126 lebensgroßen Karten zeigt das eigenständige Werk einer internationalen Künstlerin oder eines Künstlers. Doch erst zusammen bilden sie ein Ganzes und formieren ein stabiles Haus. „Wir alle sind eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Interessen. Aber eine sichere, lebenswerte und kreative Zukunft können wir nur gemeinsam aufbauen und tragen“, so Zahr.
Seinen Kunststil beschreibt Gaston Zahr deshalb bewusst als „Social Light Art“: Lichtkunst, die im öffentlichen Raum Begegnungen schafft und Gespräche auslöst. „Kunst darf Freude bereiten und Spaß machen. Sie sollte aber immer die Verbindung zu den Menschen suchen und etwas Relevantes über unser Zusammenleben erzählen“. Diese Haltung prägt auch seine Wahl des Ausstellungsorts. „Als Location ist das Center am Potsdamer Platz einfach ideal. Es gibt der Installation genau den Raum, den sie benötigt.“ Berlin hat für den Künstler zudem eine persönliche Bedeutung, denn sein Geburtsort ist nur eine Stunde von der Stadt entfernt.
Von der Magie des Lichts unter dem berühmten Dach des Centers
Seit vielen Jahren ist das Center am Potsdamer Platz Teil des Festival of Lights. Anneke Scheper, Asset Managerin des Centers, freut sich auf die neuartige Installation, die Spielerisches und gebaute Realität zusammenführt. „Unsere Glasarchitektur schafft für Lichtinstallationen wie „House of Cards“ eine ganz eigene Magie. Durch die Spiegelungen entsteht ein Zusammenspiel aus Kunst und Architektur, das es so nur bei uns gibt. Nach dem Public Viewing zur Fußball-WM oder auch der Kunstausstellung „Emerge“ zur Berlin Art Week ist die Installation zum Festival of Lights ein weiterer Beweis dafür, wie kulturell vielseitig unser Campus mitten in der Stadt genutzt werden kann. Wir sind auf die Atmosphäre gespannt, die das Kunstwerk im Forum ausstrahlen wird.“
Über den Künstler Gaston Zahr
Gaston Zahr, 1975 in Deutschland geboren, studierte Architektur und arbeitete anschließend in internationalen Architekturbüros, bevor er sich zunehmend der Lichtkunst zuwandte. 2007 gründete er gemeinsam mit seiner Partnerin das Studio OGE Group. Seitdem realisiert er international Lichtinstallationen und künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, die er unter dem Begriff „Social Light Art“ zusammenfasst. Das Festival of Lights Berlin begleitet seine künstlerische Laufbahn seit vielen Jahren.
Über Oxford Properties Group und Das Center am Potsdamer Platz
Oxford Properties hat 300 Millionen Euro in die Neugestaltung des Centers am Potsdamer Platz investiert und gemeinsam mit dem langjährigen Partner Norges Bank Investment Management einen modernisierten Office-Campus geschaffen. Der 2000 nach Entwürfen von Helmut Jahn erbaute, 113.000 m² große Gebäudekomplex umfasst acht Gebäude mit 85.000 m² Bürofläche, 20.000 m² für Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit sowie 67 Wohneinheiten. Als moderne Architekturikone zieht das ehemals als Sony Center bekannte Areal jährlich über sieben Millionen Besucher:innen an. Hauptmieter sind unter anderem die Deutsche Bahn und WeWork. Seit April 2023 trägt das Areal den Namen „Das Center am Potsdamer Platz“.
Mehr auf: www.das-center.com und www.oxfordproperties.com
Pressekontakt
Anna-Maria-Gerhart
Press Office Das Center am Potsdamer Platz
anna-maria.gerhart@smithberlin.com
SMITH Berlin – Agentur für
Markenkommunikation
www.smithberlin.com