Das Center am Potsdamer Platz wird Ausstellungsort der Berlin Art Week 2026

Prazzle und Maison Marios bringen mit „Emerge" 13 internationale Diaspora-Künstler:innen ins Center. Es ist die erste große Kunstausstellung seit 2020 - vier Wochen lang begleitet von der Talk-Reihe „Emerge Talks" Berlin.

Berlin, 10. September 2026 – Das Center am Potsdamer Platz wird während der Berlin Art Week 2026 zum Ausstellungsort: Vom 10. September bis 5. Oktober 2026 zeigt „Emerge“ im ehemaligen Sony Center Werke von 13 internationalen Diaspora-Künstler:innen. Kuratiert wird die Ausstellung von PRAZZLE, einem internationalen Studio für Kunst- und Markenkommunikation, und Maison Marios, einer Berliner Kunstberatung mit Fokus auf den Aufbau und die Betreuung von Kunstsammlungen – für das Center ist es die erste große Kunstausstellung im Haus seit 2020.


Preview und offizielle Eröffnung „Emerge“ am 10. September 2026, 18–22 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Hennessy und dem Center am Potsdamer Platz Eintritt nach vorheriger Anmeldung. Potsdamer Straße 4, 10785 Berlin.

(Neben der KERB Berlin Foodhall im Center am Potsdamer Platz)


Wer entscheidet, wer die Schwelle passieren darf? – Die Idee hinter „Emerge“

Im Kern stellt „Emerge“ eine Frage nach der Architektur von Sichtbarkeit: Wer sitzt an der Schwelle und entscheidet, wer hindurchgelassen wird – und wer muss sich seine eigene Tür bauen? Die Ausstellung versteht sich als Unterstützung für aufstrebende Künstler:innen: Ihre Werke treten in einen Dialog mit neuen Denkweisen, getragen von der Überzeugung der Kurator:innen, dass Unterstützung dort geschaffen werden muss, wo sie sonst fehlt.

Genauso wichtig wie die gezeigten Werke ist den Kurator:innen der Austausch drumherum: „Emerge“ ist bewusst keine reine Kunstpräsentation, sondern das Zusammenspiel aus Ausstellung und Gesprächsformaten – von der Psychologie des Sammelns bis zur Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Kunst (siehe „Emerge Talks“ unten). Kunst wird so zum Ausgangspunkt für Gespräche, die weit über die Ausstellungsflächen hinausreichen.


Das Center als Treffpunkt für die Kunstszene

Seitdem 2020 die letzte Kunstausstellung im Center stattfand, zieht mit „Emerge“ wieder die Kreativszene ins Center. „Wir freuen uns, dass wir Kurator:innen wie Marios Djamo Ngassam, Cynthia Mensah-Neglokpe und Ann Austin die Möglichkeit geben können, ihre Idee von „Emerge“ einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Indem wir Raum für Kunst öffnen, bereichern wir auch die Vielfalt unseres Campus, der so für Tourist:innen und Berliner:innen gleichermaßen eine Inspiration sein kann“, erklärt Anneke Scheper, Asset Managerin im Center am Potsdamer Platz bei Oxford Properties.


Die Künstler:innen

  • Annan Affotey (Ghana, geb. 1985)
  • Daniel Roibal (Spanien, geb. 2002)
  • David Komare (Lettland, geb. 2002)
  • Sebastian Jauregui (geb. 1995)
  • Barry Yusufu (Nigeria, geb. 1996)
  • Joseph Mobolaji Aina (Nigeria/Großbritannien)
  • Boluwatife Oyediran (Nigeria, geb. 1997)
  • Kwaku Owusu (Ghana, geb. 1991)
  • Ousmane Niang (Senegal, geb. 1989)
  • Aline Alagem (Israel, geb. 1981)
  • Tope Fatunmbi (Nigeria, geb. 1975)
  • Cevin Parker
  • Jade Cassidy (Südafrika, geb. 1996)

Drei Kurator:innen, drei Perspektiven

Marios Djamo Ngassam gründete 2021 in Berlin Maison Marios – bewusst nicht als klassische Galerie, sondern als das, was er selbst ein „Haus“ nennt: ein Ort der persönlichen Verbindung statt reiner Transaktion. Als Mitautor des Buches „100 Contemporary Artists of Our Time“ arbeitet er mit Sammler:innen und Kunstinteressierten daran, Kunst zugänglich, bedeutungsvoll und wirkungsvoll zu machen. Cynthia Mensah-Neglokpe ist Autorin und Kulturkuratorin bei „The Feeling of Berlin“ und Gründerin von Clicqui, einer der größten weiblichen Communities und Kulturstudios in Berlin, Paris, Kopenhagen und München – bekannt für kuratierte Räume, in denen Frauen sich vernetzen, kreativ werden und Zugehörigkeit finden.

Ann Austin ist Gründerin von PRAZZLE, einem unabhängigen Studio für Kunst- und Kulturkommunikation, das in mehr als 65 Ländern aktiv ist, Mitautorin von „100 Contemporary Artists of Our Time“ und Gründerin von Characters Hamburg. Zuletzt beriet sie die Hamburg Art Week 2026 strategisch.


Emerge Talks: Kunst trifft Wirtschaft, Design und Gesellschaft

Begleitet wird die Ausstellung von der Gesprächsreihe „Emerge Talks“, die Kunst bewusst mit angrenzenden Themenfeldern verknüpft. Die Veranstaltungen finden mit kuratierter Gästeliste auf Einladung statt.

  • 18. Sept: „Understanding the Trinity of Taste: Architecture, Art, Design“ (Der Dreiklang des Geschmacks: Architektur, Kunst und Design)
  • 25. Sept: „Freedom of Expression and Authorship in the Age of AI. What You Should Know“ (Meinungsfreiheit und Autorenschaft im Zeitalter der KI – was man wissen sollte)
  • 2. Okt: „The Psychology of Collecting: Why Do We Buy Art“ (Die Psychologie des Sammelns: Warum wir Kunst kaufen)

Über Oxford Properties Group und Das Center am Potsdamer Platz

Oxford Properties hat 300 Millionen Euro in die Neugestaltung des Centers am Potsdamer Platz investiert und gemeinsam mit dem langjährigen Partner Norges Bank Investment Management einen modernisierten Office-Campus geschaffen. Der 2000 nach Entwürfen von Helmut Jahn erbaute, 113.000 m² große Gebäudekomplex umfasst acht Gebäude mit 85.000 m² Bürofläche, 20.000 m² für Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit sowie 67 Wohneinheiten. Als moderne Architekturikone zieht das ehemals als Sony Center bekannte Areal jährlich über sieben Millionen Besucher:innen an. Hauptmieter sind unter anderem die Deutsche Bahn und WeWork. Seit April 2023 trägt das Areal den Namen „Das Center am Potsdamer Platz“.

Mehr auf: www.das-center.com und www.oxfordproperties.com


Pressekontakt
Anna-Maria-Gerhart
Press Office Das Center am Potsdamer Platz
anna-maria.gerhart@smithberlin.com

SMITH Berlin – Agentur für
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